Wassertank- Wagen, Teil 1

Ich möchte euch an der Entstehung meines ersten Eigenbau Freelance Wagens für meine 0e Inselbahn teilhaben lassen. Da in den Tropen die europäischen Sicherheits- und Betriebsbestimmungen nicht wirklich von Bedeutung sind, kommen bei meiner Bahn halt vielfältige Fahrzeuge, teils in der betriebseigegen Werkstatt mit „Heimwerker- Mitteln“ „zusammengeschustert“, zum Einsatz.

Der erste „Freelance“ Wagen, ein Wasserwagen für Bewässerungs- und Feuerbekämpfungsaufgaben soll entstehen.  Als „Tank“ wird die Papp- Innenrolle einer verbrauchten Toilettenpapierrolle recycled. 

Aus einem Metallteil, das ich in einer Wühlkiste gefunden habe, habe ich den Dom gebastelt. Was das für ein Ding ist und wofür das normalerweise gebraucht wird, keine Ahnung. Ich hab jedenfalls ein 9mm Loch in die Pappröhre gebohrt und das Stück mit Sekundenkleber eingeklebt. Anschließend habe ich aus 2mm Balsa zwei Scheiben geschnitten, die in die Röhre zur Versteifung mit UHU Hart geklebt wurden. Obendrein wurde der Kessel in unteren Drittel mit alten Schrauben und ähnlichem Schrott aufgefüllt, um das Gewicht zu erhöhen. Der Schrott wurde mit Leim fixiert, so das nichts klappern kann. Als Deckel für den Dom hatte ich zunächst an die leere Batterie aus meiner Schieblehre gedacht, doch der Teppichnagel sieht besser aus, finde ich. Der Deckel bekommt zwei angedeutete Scharniere aus Papier, Außerdem wurde dickes Balsaholz als Seitenwände aufgeklebt und in Form geschliffen.

Zunächst wurde das Fahrwerk eines defekten Roco H0 OOTZ vorgesehen, was ziemlich harmonisch wirkt, trotz der recht kleinen Räder. Links spitzt ein Magic Train Güterwagen hervor, mit dem sich die Proportionen gut abschätzen lassen…

„Nur“ noch Bühnen und Kupplungen dran, ein Lagerbock für den Tank gemacht, etwas Farbe und ein paar Details, fertig… Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt… Dazu später mehr im zweiten Teil dieses Berichts…

Weiter (Wassertankwagen Teil 2)

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