CNC Fräse Teil 2

Weiter geht es mit dem Bau der Fräse. Es hat etwas länger gedauert als geplant, bis ich weiter bauen konnte. Aber egal, nun wird der Rahmen fertig gestellt. Zunächst muss der eigentliche Rahmen mit der Brücke für den Spindelmotor  verbunden werden.

Dies geschieht mit Hilfe der gleiche ALU Winkel wie bei der Grundmontage. Außerdem sieht man hier gut, wie die Karton- Streifen verwendet werden. Nach der Montage kann man die Streifen wieder entfernen.

Zusätzlich kommen noch Streben aus dem 3D- Drucker zum Einsatz, um dem Ganzen noch mehr Stabilität zu geben.

Die Stabilität des Gestells ist erstaunlich gut. Montiert macht es einen vertrauenerweckenden, soliden Eindruck. Besser als ich es vor Baubeginn erwartet hätte.

Als letzter Schritt zur Fertigstellung des Rahmens müssen die Lager für die Führungsstangen das Frästisches montiert werden.

Das genaue Ausrichten der Lager kommt erst in einem späteren Schritt.

Obwohl ich die „Pappstreifen- Methode“ inzwischen wirklich verinnerlicht habe, ist es trotzdem eine elende Fummelei, die keinen Spaß macht.

Der Bau des 3D Druckers hat mir viel Spaß gemacht. Die Fräse ist eher ein Alptraum. Ich hoffe, das fertige Gerät wird mich dafür ausgiebig entschädigen.

Auf dem nächsten Foto kann man den Grund für die unerfreuliche Montage des Bausatzes (hoffentlich) erkennen.

Die rechte Mutter ist so, wie etwa 95% aller Muttern im Bausatz. Aber eigentlich hätten sie alle so sein müssen wie die linke Mutter. Die ist spür- und sichtbar dicker und verdreht sich deswegen nicht in den ALU Profilen. Die rechte Mutter hingegen wackelt „wie ein Lämerschwanz“ in den Profilen und beim leichtesten Lufthauch oder der geringsten Berührung flutscht sie weg. Ein elendes Gefummel.  Eigentlich ein Grund, den Bausatz zu reklamieren, aber obwohl die Lieferung aus Deutschland erfolgte, sitzt der Verkäufer dann doch in China. Das hätte wohl noch mehr Aufwand bedeutet als es so der Fall ist. Außerdem habe ich die unterschiedlichen Größen erst jetzt bemerkt. Vorher ist mir nur die nicht passende Größe unter gekommen. Zum Glück spielt dieser Makel beim fertigen Gerät keine Rolle mehr, von daher fummele ich mich jetzt einfach weiter da durch.

Der nächste Bauabschnitt ist dann der Frästisch. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

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